Juli 2, 2020

Susie Hirsch

With a little help from my friends

BesucherentwicklungFundraising

Viele Institutionen, von Theatern über Orchester und Kompanien bis zu Museen, haben schon länger mit dem Gedanken gespielt. Manche waren skeptisch, fast alle zumindest vorsichtig und zurückhaltend. Public Fundraising, also das aktive Fragen nach Spenden bei Privatpersonen, ist für Kultureinrichtungen in Österreich noch relatives Neuland. Die COVID-19 Pandemie hat jedoch vielfach zu einem Umdenken geführt. Bei fehlenden Einnahmen durch Ticketverkäufe und zumindest zurückhaltendem Firmen-Sponsoring suchen viele Häuser nach neuen Wegen, um finanzielle Lücken zu stopfen. Und unsere Erfahrung zeigt: Menschen sind auch in Krisenzeiten bereit zu helfen. Wenn Sie schon länger überlegen ins Public Fundraising zu starten, ist also jetzt der richtige Zeitpunkt. 5 Tipps, was Sie dabei bedenken sollten.

1. Setzen Sie auf das richtige Medium
Auch wenn der Anteil an online Spenden stetig steigt, ist der persönliche Spendenbrief mit Zahlschein das mit Abstand erfolgreichste Medium im Public Fundraising. Kleine Geschenke wie Grußkarten heben außerdem die Reaktionsquote.

2. Adressieren Sie die passende Zielgruppe
Das beste Konzept verpufft, wenn es an die falsche Zielgruppe geht. Generell gilt: Je enger die Beziehung der angesprochenen Person zu Ihrem Haus, desto höher die Spendenwahrscheinlichkeit.

3. Schreiben Sie einen überzeugenden Text
Spenden ist eine emotionale Entscheidung. Ein Spendenbrief sollte daher auch emotional formuliert sein. In einem beigelegten Folder ist Platz für rationale Argumente. Menschen reagieren außerdem häufiger, wenn es um aktuelle Projekte geht und seltener, wenn um allgemeine Hilfe gebeten wird.

4. Machen Sie’s persönlich
Je persönlicher der Spendenaufruf, desto besser. Die namentliche Ansprache ist nur der Anfang. Stellen Sie den Spender in den Mittelpunkt und gehen Sie auch auf seine bisherige Beziehung zu Ihrer Institution ein (zB „Als langjähriger Abonnent stehen Sie unserem Haus besonders nah“).

5. Sammeln Sie Daten
Speichern Sie nicht nur die Daten zu eingehenden Spenden, sondern auch zu ausgehenden Kontakten. So können Sie mit der Zeit immer zielgenauer jene Personen anschreiben, bei denen die besten Reaktionen zu erwarten sind. Sammeln Sie auch möglichst viele Besucherdaten um immer wieder neue Personen ansprechen zu können.

Sie wollen mehr Tipps wie diese? Wir haben ein kleines Handbuch mit Empfehlungen aus über 30 Jahren Fundraising-Erfahrung für Sie erstellt, das wir Ihnen gerne zusenden. Schicken Sie uns dazu einfach ein E-Mail an arts@directmind.at

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