März 23, 2020

Andreas Zednicek

Wege durch die Krise: Warum wir jetzt trotzdem hoffnungsvoll sein dürfen

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Spätestens seit dem 10. März kann für Österreichs Kunst- & Kulturszene von „business as usual“ keine Rede mehr sein. Versammlungsverbot und Ausgangsbeschränkungen im Rahmen der Corona-Krise treffen Museen, Theater, Konzerthäuser und andere Institutionen schwer. Viele stehen mit dem Rücken zur Wand. Doch genau dann ist der einzige Weg der nach vorne. DIRECT MIND-Arts liefert daher Denkanstöße für Wege durch die Krise. Denn wir glauben fest daran, dass diejenigen, die ihr heute mit Kreativität und Engagement begegnen, morgen gestärkt daraus hervorgehen. Und: „The show will go on!“

Wahrscheinlich hat niemand von uns eine Situation erlebt, die der, in der wir uns heute befinden, auch nur ähnlich ist. Die letzten Wochen brachten Veränderungen in einem Tempo, das uns atemlos zurückließ. Der Kunst- und Kultursektor, die Gesellschaft, die Wirtschaft, ja die Welt taumelt. Alle versuchen so gut es geht mit Unsicherheit, Angst und der manchmal hässlichen Realität von COVID-19 umzugehen – und sich daran anzupassen.

Und dann ist da die Kunst. Das Bedürfnis danach, uns kreativ auszudrücken, zu verbinden und auszutauschen, das tief in Menschen verwurzelt ist, zeigt sich mit jedem Tag deutlicher. Opernsänger, die vom Balkon aus Arien singen um anderen Mut in der Isolation zu machen, sind nur ein prominentes Beispiel dafür.

Auch wenn wir die Ängste und Unsicherheit des Sektors verstehen und teilen, dürfen wir daher nicht vergessen: Diese Krise ruft der Welt auch in Erinnerung, dass Kunst und Kultur für unsere Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung sind. Und sie bietet die Chance, die Beziehung zum Publikum zu intensivieren und zu festigen.   

Ja, um den österreichischen Kultursektor zu schützen, muss die Regierung sicherstellen, dass er Zuschüsse zur Bewältigung der unmittelbaren Krise erhält. Gleichzeitig muss es uns aber gelingen, Kunstliebhaber dafür zu begeistern, „ihre“ Theater, Museen, Konzerthäuser, Orchester sowie Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen: durch Spenden, aber auch durch den Kauf von Vorverkaufskarten. Wir stehen in engem Austausch mit unserem internationalen Netzwerk und sehen bereits wunderbare Beispiele und kreative Ideen dafür, die wir in den nächsten Wochen als „Wege durch die Krise“ laufend mit Ihnen teilen. Denn eines ist mittlerweile klar: Es wird ein Marathon und kein Sprint. Und wir alle brauchen einen langen Atem …


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